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„The truth is rarely pure and never simple.“ – Oscar Wilde

Perfekt in Szene gesetzte Fotos von sich selbst – wer wünscht sich das nicht? Das Licht stimmt, die Dynamik, die Location – aber nicht jeder hat einen Instagram-Husband, der diesen Job übernimmt. Die Technik, die man dafür haben muss, spielt eine große Rolle – nicht das Teuerste vom Teuersten, sondern das was man sich leisten kann und womit man am besten klarkommt. Davon kann ich ein Lied singen. Ich werde oft gefragt, wer meine Fotos macht – ich, mein Stativ und der Selbstauslöser. Nach all den Jahren möchte ich behaupten wollen, dass ich mich ganz gut mit meinem Equipment eingefuchst habe und weiß, was ich tun muss, um zu den Ergebnissen zu kommen, die man hier sieht. Nur manchmal bringt mich diese Technik echt zum Verzweifeln und auch mit all der Erfahrung, die ich gesammelt habe, stoße auch ich an die Grenzen des Möglichen.

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Als ich damals mit den Selbstportraits angefangen habe, hatte ich eine Canon EOS550D und ein 50mm. Der Standard für die kleine Amateurfotografin. Dieses Set-Up hat mir immer gute Dienste geleistet und mich durch die einfache Bedienung zu tollen Ergebnissen geführt. Mit im Gepäck war das damals wohl wackligste Stativ der Welt und eine kleine Selbstauslöser-Fernbedienung, die meinen Autofokus heiß laufen ließ. Genau diese Fernbedienung hab ich immer wieder verloren, neu bestellt, mit Batterien gefüttert und jetzt an den Nagel gehangen. Die Unzuverlässigkeit in Person, wenn man so will. Ich bin zwar in der Kameraklasse aufgestiegen – Canon EOS80D, aber das Problem mit dem Auslöser blieb das selbe. Zu wenig Reichweite, ewiges Fokussieren oder gar nicht reagieren. Diese Auslöserfernbedienung ist das pure Grauen.

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Dieses kleine Miststück funktionierte nur per Infrarot und war sowas von ein Biest mit dem ich all die Jahre klarkommen musste, weil es so klein und handlich war. Aber irgendwann hat es mir gereicht. Ich musste etwas besseres haben. Zunächst versuchte ich mir wieder die Camera Remote App von Canon schön zu reden, die das Smartphone als Fernbedienung mit der Kamera verbinden lies – wenn es denn nur funktionieren würde!! Die Kamera und das iPhone zu verbinden ist ein Akt des Grauens, schon allein 15 Minuten vergehen bis die Kamera das Wifi-Signal anzeigt und das iPhone findet. Dann sind die Smartphones ja nicht gerade klein, man kann es nicht so schnell verschwinden lassen oder es durch die Luft werfen, wie einen kleinen Fernauslöser. Verzweiflung – was soll es denn noch geben?

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Durch den ultimativen Zufall auf IG kam ich dann auf einen Fernauslöser, der kabellos und mit verschieden Einstellmöglichkeiten funktionieren sollte. Der Preis war auch okay, für 30€ konnte man nichts sagen, das war sozusagen das Geld welches ich schon vorher für die alte Fernbedienung ausgegeben hatte – ja, die hab ich mir drei mal bestellt. Also hab ich mir den Ayex AX-1 für meine 80D bestellt. Das Teil kommt mit einem Empfänger, einer Fernbedienung mit verschiedenen Auswahlmöglichkeiten (Einzel-, Reihen-, Langzeitaufnahme und 4-Sekunden-Verzögerung) und passendem Kabel, Batterien auch schon inklusive. Es konnte also sofort losgehen. Der Empfänger wird auf den Blitzschuh geschoben, mit dem Kabel verbunden und schon ist es einsatzbereit. Ich packte also schnell alles ein, fuhr noch abends zum nächsten Maisfeld und tobte mich aus.

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Mein Fazit: Warum hab ich mir das Ding nicht schon vor Jahren zugelegt? Die Bedienung ist so einfach, die Reichweite ist bis 100m ausschöpfbar und die Zuverlässigkeit brauche ich gar nicht zu erwähnen. Endlich kann ich vernünftig arbeiten und mich auf meine Technik verlassen. Die Fernbedienung ist total klein und handlich, praktisch zum in die Hosentasche stecken, wenn man Selbstportraits macht. Praktisch ist für mich die Reihenaufnahme, die ich, während ich mich immer weiter von der Kamera entferne, gedrückt halten kann und das Objektiv trotz der Bewegung immer wieder fokussiert. Ich bin schon gespannt, was für Ideen sich jetzt realisieren lassen. Der Kauf hat sich auf jeden Fall gelohnt und mein Problem wurde damit gelöst. Im Übrigen funktioniert das Auslöser-Set auch an meiner Fuji XT100, das habe ich durch Zufall herausgefunden und ist somit ein weiterer Pluspunkt. Jetzt reicht es aber, ab nach draußen und fotografieren!!!

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